Samstag, 15. März 2008

Reisen bildet – Immer!

Dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel entnehme ich gerade, dass der Allianz-Vorstandsvorsitzende lockere 18 Semester studiert hat. Der Grund: Der Allianz-Chef Michael Diekmann ist während seines Studiums mit einem Kleinbus über den Balkan gereist. Und das hat anscheinend etwas gedauert :-)
Immerhin soll Diekmanns Abenteuerlust dafür verantwortlich sein, dass die Allianz AG auch ein Herz für Bewerber hat, die selber auch gerne mal die Hostels und Jugendherbergen dieser Welt von innen betrachtet haben.

Mit dem Rucksack zum Job

Backpacker können mit ihren Abenteuerreisen im Lebenslauf punkten
Quelle: Tagesspiegel.de

Bewerber und das Social-Web

Zugegeben, das Video braucht eine gewisse Anlaufzeit, bis man weiß, dass es um ein Bewerbungsverfahren geht. Nur so viel: Der Bewerber staunt nicht schlecht, als ihm der Personalchef ein Party-Video vorführt.

Öffentliche Verwaltung: Online-Bewerbung auf dem Vormarsch

Wer sich beim Auswärtigen Amt bewirbt, kommt an einer Elektronischen Bewerbung nicht vorbei. Denn etwas anderes als eine Online-Bewerbung akzeptiert die Personalabteilung am Werderschen Markt erst gar nicht. Und wer sich in Bayern bei der dortigen Staatsbauverwaltung bewirbt, sollte ebenfalls wissen, worauf bei einer Online-Bewerbung zu achten ist.

Moderne Öffentliche Verwaltung

Dass die Öffentliche Verwaltung die Vorteile einer Online-Bewerbung immer öfter erkennt, ist zu begrüßen. Denn auch für Bewerberinnen und Bewerber erweist sich die Elektronische Bewerbung als vorteilhaft; allein schon aus Kostenerwägungen (Büromaterial und Porto).

Und so ist es nur folgerichtig, wenn nun aufs Verwaltungsrecht spezialisierte Juristen fragen: Ist der Hinweis, dass nur eine Elektronische Bewerbung akzeptiert wird, überhaupt rechtlich zulässig?
Antwort: Dieser verbindliche Hinweis ist zulässig. Nachzulesen ist das Ganze im Detail in Zeitschrift für Beamtenrecht

Bernd J. Hartmann, Niklas Nöllenburg, Die elektronische Bewerbung im öffentlichen Dienst, in: ZBR 2007, H. 7-8, S. 242-248.


Mit anderen Worten: Zeit zu reagieren und sich mit dem Thema "Elektronische Bewerbung" zu befassen.

Und mit den Feinheiten des Bewerberauswahlverfahrens sowieso. Aber hierbei hilft dieses Buch:

Wie sieht die optimale Bewerberhomepage aus?

Die Bewerberhomepage spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kontakte herzustellen. Wer eine Initiativbewerbung startet, sollte dies nicht ohne eine eigene Homepage unternehmen. Denn eine gut gemachte Homepage ist ein Aushängeschild, das mögliche Arbeitgeber oder Auftraggeber zum Verweilen einlädt.


Und an genau dieser Stelle tritt gelegentlich ein Problem auf:
Warum also auf Seiten verweilen, die verwirrend aufgebaut, zu langsam sind und nicht auf die Wünsche der Besucher abgestimmt wurden? Die Konkurrenz ist schließlich nur einen Mausklick entfernt.

Wie aber sieht die optimale Bewerberhomepage aus?
Eine Standard-Antwort darauf gibt es nicht. Aber bestimmte Grundregeln, die hier sehr gründlich erklärt und veranschaulicht werden.